Piratenpartei setzt sich für Stärkung der Fanrechte ein

Als wohl erste deutsche Partei, stehen die Piraten, die sich ja auch selbst als Partei der Bürgerrechte sieht, nun politisch für die Rechte von Fans, speziell der Fussballfans, ein. Damit wurde ein Thema das Medien und Fans sschwer beschäftigt und stark emotionalisiert endlich auch von der Politik aufgegriffen. Die Stärkung der Fanrechte wurde mit zwei Anträgen, die eine 2/3-Mehrheit erhielten, angenommen.

Der erste Antrag setzt sich mit den sogenannten „Fanrechten“ auseinander. Der gängigen Praxis von Kollektivstrafen und Sippenhaft erteilen Piraten dort eine klare Absage. Ebenso dem Trend zur Verschäfung sämtlicher Repressionen. Die Datei „Gewalttäter Sport“ soll laut Antrag  gestrichen werden, da sie sich diese nicht mit dem gängigen Datenschutzrechten und juristischen Standards  vereinbaren ließe. Erst nach einer rechtsgemäßen Verurteilung sollten Gewattäter auch als solche erfasst werden. „Strafe auf Verdacht“ sei unangebracht. Selbiges sollte auch für die Aussprechung von Stadionverboten gelten. Einen weiteren Aspekt stellen Anreiseverbote und Geländeverbote ohne richterliche Genehmigung dar, auch diese seien abzuschaffen, fordern die Piraten. Zuletzt fordern die Piraten die Einlasskontrollen menschenwürdiger zu gestalten und z.B. auf Vollkörperuntersuchungen zu verzichten.Der zweite Antrag beschäftigte sich mit dem Einsatz der umstrittenen Pyrotechnik. Diese sollte laut Piraten unter kontrollierten Einsatz durchaus wieder erlaubt werden.

Diese Anträge sollten wohl unter den Fussballfans einige Sympathien wecken. Und eventuell wird sich auch der ein oder andere Fussballfan-Nichtwähler bei der nächsten Bundestagswahl überlegen diesmal, zu Gunsten der Piraten, wählen zu gehen damit das Thema der Fanrechte endgültig im Hauptstrom als politische Fragestellung aufkommt.

Quelle: http://flaschenpost.piratenpartei.de/2013/05/11/piratenpartei-beschliest-der-starkung-von-fanrechten/