Kinder unter Drogen: Ritalin


1991 wurde in Deutschland gab es 1500 Kindern mit ADHS-Diagnose, 2009 waren es, nach amtlichen Schätzungen, schon 600.000 Kinder. Diese greadezu absurde Steigerungsrate legt den Verdacht nahe, dass ADHS auch bei Kindern diagnostiziert wurde die die Krankheit nicht hatten. Denn auch der Absatz von Psyschostimulanzien ist von 1990 bis 2007 auf das 150-fache gestiegen. Kinder mit Diagnose ADHS bekommen in fast allen Fällen die Psyschostimlulanz „Ritalin“ verschrieben.

Ritalin ist der handelsübliche Name des Präparates mit dem Wirkstoff Methylphenidat. In Deutschland gilt Methylphenidat als sogenanntes „verschreibungspflichtiges Betäubungsmittel“, in den USA als Betäubungsmittel der Klasse II, dieselbe Klassifikation wie für Kokain, Morphium und Amphetamine. Obwohl Methylphenidat unter bestimmten Umständen beruhigend wirkt und deshalb als „Zappelphilipp-Droge“ berüchtigt wurde, ist es gleichzeitig ein potentes Stimulanz, mit der auch auf dem Schwarzmarkt gedealt wird. Ritalin gilt zwar als Medikament, doch können bei seiner Einnahme ernste Nebenwirkungen auftreten. Zwei Todesfälle aus dem Jahr 1995 sind laut DEA auf das Schnupfen von Ritalin zurückzuführen. Aber auch der normale Gebrauch ist problematisch: Im Jahr 2000 starb ein Vierzehnjähriger Junge, der seit 10 Jahren Ritalin nahm, an einem Herzinfakt. 2006 gab es schon 25 Todesfälle die auf Ritalin zurück gefuhrt wurden. Doch nicht nur die Todesfälle sind problematisch, laut Studien haben Kinder die Stimulanzien nehmen, eine doppelt so großer Wahrscheinlichkeit  später drogensüchtig zu werden, als Kinder, die keine rezeptpflichtigen Medikamente einnehmen.

Bereits 1986 veröffentlichte das International Journal of the Addictions eine vergleichende Studie über sämtliche wissenschaftliche Publikationen, die sich mit den Nebenwirkungen von Ritalin auseinandersetzten. Es sind deren über hundert, alle wissenschaftlich abgesichert und zum Teil alles andere als harmlos. Es sind nicht alle Nebenwirkungen von Ritalin bekannt, aber schon der Beipackzettel nennt eine hohe Anzahl an Nebenwirkungen, hier nur ein Auszug:

Sehr häufig (1 von 10 Behandelten):

  • Schlafstörungen, Schlaflosigkeit
  • verstärkte Reizbarkeit
  • Nervösität

Häufig (1-10 von 100 Behandelten)

  • Appetitlosigkeit
  • Abnormales Verhalten
  • Aggression
  • Ängstlichekit
  • Depression
  • Schwindel
  • Schläfrigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Unruhe
  • Überregbarkeit
  • Störung der Bewegungsabläufe
  • Erhöhung der Herzfrequenz
  • gestörter Herzrythmus
  • Erhöhung des Blutdrucks
  • Haarausfall
  • Fieber
  • Übelkeit

Zu den selteneren Nebewirkung zählen u.a. Blutkörperchenabnahme, Selbstmordneigungen, Überaktitvität, Gewichstabnahme und Herzschmerzen. Diese Nebenwirkungen werden Kindern oft nur zugemutet um ihre schulischen Leistung zu steigern, während oft ernsthafte ADHS-Probleme wie z.B. Gewalt o.ä. bei den Kindern gar nicht vorhanden sind. Dabei sind längst auch natürliche Behandlungen von ADHS vorhanden wie z.B. Diäten bei denen langfristig auf industriellen Zucker, Koffein und bestimmte Zusatzstoffe verzichtet wird.

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Literatur:

Hans-Ulrich Grumm – Die Ernährungslüge

Videos:

http://www.youtube.com/watch?v=DsT8dCQGqm8

Links:

http://ritalin-kritik.de/

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