Kuba zwischen Mangel und Mythos (2007)


Kuba hat inzwischen Nischen gefunden, sich zwischen sozialistischer Mangelwirtschaft und amerikanischem Handelsembargo zu behaupten. In Lateinamerika ist Kuba heute zum Beispiel der mit Abstand größte Arzneimittel-Exporteur. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion versiegte zunächst zwar die Geldquelle, die sich aus dem Handel mit anderen kommunistischen Staaten speiste, doch Kuba hat mit Venezuela, China und dem Iran ein neues, internationales Netz geknüpft. Die Regierung in Havanna investiert in Elektrizität und Wasserversorgung, in Transport und medizinische Geräte. Ganz andere Wirtschaftszeiten seien angebrochen, könnte man meinen, wenn die Menschen auf Kuba nicht mit vielen Versorgungsengpässen zu kämpfen hätten. In den vergangenen zwei Jahren ist der deutsche Export nach Kuba stark gestiegen. Fragt man aber deutsche Unternehmer nach ihren Aktivitäten auf Kuba, werden viele wortkarg: Sie fürchten den langen Arm der USA. Mit ihrer Wirtschaftsblockade gegen Kuba drohen die USA selbst europäischen Firmen mit empfindlichen Sanktionen. Die Wirtschaftsreportage „Kuba zwischen Mangel und Mythos“ von der „3satbörse“-Redakteurin und -Moderatorin Eva Schmidt stellt die Wirtschaftslage Kubas vor.

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