Schäuble und illegale CDU-Parteispenden: Adenauers Werk, Kohls Beitrag

„Schwarze Kassen aus der Zeit von Flick“: Beiläufig verharmlost Schäuble die Zeit, in der Firmen illegal die Union finanzierten.

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Verbrechen der CIA

Die Doku erklärt wie die CIA seit 1947 als staatlich gesponserte Terrororganisation zur Durchsetzung der Interessen von US-Außenpolitik und den amerikanischen Großkonzernenur eingesetzt wird.

Hugo Chávez und die amerikanischen Kriege (War on Democracy)

Ein Film von John Pilger über die Versuche der Amerikanischen Regierung tatsächliche Demokratien zu unterdrücken. Der gescheiterte Putsch gegen Hugo Chávez im April 2002 nimmt fast die erste Hälfte der Dokumentation ein. Im zweiten Teil des Films werden Versuche in anderen Ländern beschrieben US-linientreue Regimes zu etablieren.

Bacardi – Zwischen Terroristen und Mafia

Häufig liest oder hört man in den Medien Berichte über die unmoralische Unternehmenspoltikolitik von Shell, Coca Cola oder Nestlé. An der Seriösität von Bacardi, einem der größten Spirituosenproduzenten der Welt, scheint jedoch niemand zweifeln zu wollen.

Am 04.02.1862 wurde die Destillerie Bacardi in Santiago de Cuba von dem ursprünglich aus Spanien stammenden „Facundo Bacardí i Massó“ gegründet. Seinen ersten Grundstein zum „Schnaps-Imperium“ legte Bacardi damit zur Zeiten der Prohibition in den USA (1914-1933) von Kuba aus Unmengen an Rum an die schmuggelnde Mafia „Cosa Nostra“ zu verkaufen. Die Verbindung zwischen den beiden Geschäftspartnern hielt viele Jahre und waren nicht nur wirtschaftlicher Art. Wenige Jahre nach der Aufhebung der Prohibition verlegte Bacardi bereits den größten Teil seiner Produktionsanlagen nach Mexiko, auch kaufte man bereits 1933 den Konkurenten „Martini“ auf.

Ein Jahr vor dem Sieg der kubanischen Revolutionäre verließ Bacardi offiziell Kuba und meldete die Marke Bacardi in den Bahamas an. Trotzdem warb man weiterhin damit „kubanischen“ Rum zu vertreiben. 1962 verließ dann fast der gesamte Bacardi-Clan Kuba für immer. Der Grund: Die Nationalisierung/Verstaatlichung von Bacardi und anderen einheimischen und ausländischen Unternehmen.

Ab dieser Zeit begannen die Bacardis damit, exilkubanische Organisationen und Terror zu finanzieren wie z.B. „RECE“ denen Terroristen wie „Luis Posada Carrilles“ und „Orlando Bosch“ angehörten. Aus Geheimdokumenten der US-Regierung, die vor allem im Zusammenhang mit den Untersuchungen des Mordes gegen Präsidenten Kennedy bekannt wurden, wird ersichtlich, dass der damalige Chef von Bacardi, José Pepin Bosh, Mordanschläge gegen Che Guevara, Fidel Castro und Raul Castro finanzierte, die alle von der CIA organisiert wurden.

Als 1981 der nationale Sicherheitsrat von Ronald Reagan die extrem rechte Organisation, „Nationale Kubanisch-Amerikanische Stiftung“, bildete, wurden führende Manager und Aktionäre Bacardis Mitglieder des Leitungsgremiums der Stiftung oder unterstützen sie mit Geld. Die meisten Mitglieder der Stiftung kommen bis heute aus dem Unternehmen oder der Familie Bacardi.

Doch es handelt sich bei Bacardis Politik nicht nur um Aktionen gegen Kuba. Auch wurde die „Stiftung zur Unterstützung der US-Außenpolitik“ geschaffen. Offen und verdeckt beteiligte sich der Bacardi-Clan aktiv an der Hilfe für die Contras in Nicaragua und mußte diese Machenschaften zwangsläufig beenden, als sie im Zusammenhang mit dem Watergate-Skandal aufflogen. Die Aktivitäten reichen sogar bis nach Afrika: Gemeinsam mit der Stiftung gab Bacardi Geld, um das Image von Savimbi, den Terroristenführer der UNITA in Angola aufzupolieren.

Durch ihr Handeln und ihr durch Unterlassen sind führende Manager und Aktionäre Bacardis verantwortlich für die kriminellen Attentate, die 1997 gegen Tourismuseinrichtungen Kubas verübt wurden. Die Stiftung hat diese Attentate finanziert und Luis Posada Carriles soll sie koordiniert haben. Die Stiftung unterstützte diese Anschläge in einer öffentlichen Erklärung, Attentate, die dem italienischen Staatsbürger Fabio de Celmo das Leben kosteten.

Jeder der Bacardi trinkt oder kauft sollte sich darüber im klaren sein das er damit den internationalen Terrorismus und die Blockade gegen Kuba finanziert, und das er freilich KEIN kubanisches Erzeugnis in den Händen hält.

Literatur:

„Die Bacardis: Der Kuba-Clan zwischen Rum und Revolution“ von Ursula L. Voss

Wer sind die Bilderberger?

Seit 1954 trifft sich die so genannte Bilderberg-Gruppe einmal jährlich. Der Name entstammt dem Ort ihrer ersten Tagung in Oosterbee(Niederlande), in dem Hotel de Bilderberg. Die wichtigste Persönlichkeit, die mit der Gründung des Bilderberg „Clubs“ in Verbindung gebracht wird ist der pole Joseph H. Retinger, er soll Prinz Bernhard (ehemaliges SS-Mitglied) den Vorschlag eines geheimen Eliten-Treffen gemacht haben. Ursprünglich fanden die Treffen aus der Sorge heraus statt die transalantischen Beziehungen (USA/Europa) könnten sich abkühlen. Vordergründige Themen der Bilderberg-Gruppe waren damals die europäiische Integration und die Bedrohung durch den sowjetischen Realsozialismus.

Zu den Bilderbergern gehören die mächtigsten Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Adel, jährlich treffen sie sich in Luxushotels angeblich „privat“ unter strengster Geheimhaltung. Berichterstattung der Massenmedien findet merkwürdigerweise fast nie statt. Obwohl, oder greade weil, die Chefredakteure von großen Zeitungen anwesend sind.

Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen grossen Publikationen dankbar, deren Direktoren seit fast vierzig Jahren unseren Treffen beigewohnt und ihre Versprechen der Verschwiegenheit gehalten haben. -David Rockefeller

Insgesamt nehmen jedes Jahr etwa 1200 einflussreiche Persönlichkeiten an den Treffen teil. Sie kommen hauptsächlich aus Europa und Nord-Amerika. Die Teilnehmer der Bilderberg-Treffen kleiden die höchsten Ämter aus den Bereichen Wirtschaft (Banken, Konzerne), Politik (Präsidenten, Kanzler, Premierminister, Staatsführer, EU-Kommisare, UN-Generalsekretäre, EU-Präsidenten, EU-Ministerräte, NATO-Direktoren etc.), Medien, Bildung (Hochschulen), Wissenschaft, Industrie (Rüstung, Öl, Pharma, Automobil), Verteidigung, Think Tanks, Gewerkschaften, Stiftungen (Rockefeller, Carnegie), Adel (niederländisches-, belgisches- spanisches-, schwedisches- und britisches Königshaus) und Kirche. Alle Beteiligten nehmen an den Konferenzen ausschließlich als Privatpersonen, und nicht in ihrer offiziellen Position als Poltiker oder Konzernvorsitzender teil.

Berühmte ehemalige und aktive Teilnehmer sind: Helmut Schmidt, Helmut Kohl, Angela Merkel, Gehard Schröder, Guido Westerwelle, Olaf Scholz, Barack Obama. Hilary&Bill Clinton,  Margaret Hatcher, Tony Blair,  Paul Wolfowitz (Vorsitzender der Weltbank) und George Robertson (NATO-Generalsekretär).

Zum Kern der Bilderberger (ausgehend von der überdurchschnittlich häufigen Anwesenheit) gehören: Lord Rothschild, David Rockefeller, Henry A. Kissinger (dessen Name überall auftaucht), Richard C. Holbrooke, Peter D. Sutherland, Lord Carrington, Etienne Davignon (aktueller Chairman), George Soros, Richard N. Perle, Zbigniew K. Brzezinski sowie die Majestäten der Niederlande, Belgien, Spanien, Schweden und (seltener) Großbritannien.

Das Ganze ist natürlich sponsored by Steuerzahler, denn eingesetzt für den Schutz der Bilderberger werden nicht etwa private Security-Kräfte sondern Polizisten. Meiner Meinung nach dürfte kein demokratischer Politiker an einem solchen Treffen teilnehmen, das erstens die Öffentlichkeit ausschließt und zweitens volkommen antidemokratisch zusammen gesetzt wurde. Was auch immer unsere Politiker dort zu besprechen haben, man kann sich relativ sicher sein das es Fragen sind die die ganze Welt etwas angehen und doch dürfen nur eine handvoll Leute an den Treffen teilnehmen. Die Bilderberger sind das größte politisch-wirtschaftliche Kartell das es wohl derzeit gibt. Zu Dem frage ich mich häufig warum dutzende von Leuten beim G8-Treffen erscheinen, vornehmend aus der linken Szene, aber das Bilderbergtreffen kaum Beachtung findet.