Zu viele Kredite

Schöpfen Geschäftsbanken wirklich Geld aus dem Nichts? Verursachen sie so Krisen? Was können wir dagegen tun? Ein Gedankenaustausch mit dem Ökonomen Mathias Binswanger

Advertisements

Die unsichtbaren Polen: Ich bin wer, den du nicht siehst

Die größte Gruppe, die nach Deutschland einwandert, sind Polen. Das merkt keiner, weil sie sich unsichtbar machen.

Wer bei der geheimnisvollen Bilderberg-Konferenz dabei ist

In einem Luxushotel in den Alpen beginnt der sagenumwobene Bilderberg-Gipfel. Bei dem Treffen bleibt vieles im Verborgenen, die Gespräche der Größen aus Politik und Wirtschaft sind geheim. Ein Auszug aus der Gästeliste.

Hilft die Mietpreisbremse?

In vielen Städten sind die Mieten horrend. Die Mietpreisbremse soll sie senken. Doch Gentrifizierung läuft anders als man denkt.

Die Qual der Wahl

Die Kritikpunkte am Kapitalismus sind so zahlreich wie sein Warenangebot. Wo sollen wir anfangen und welcher Weg ist der beste, wenn wir wirklich etwas ändern wollen?

Flüchtlinge in Italiens Landwirtschaft: Refugees Welcome im Knochenjob

Europas Flüchtlingspolitik hält Lebensmittel billig. In Italien beuten Landwirte die Ankommenden aus und lassen sie Feldarbeit für wenig Geld machen.

Nicht alles war schlecht? Teil 1: Liebe, Frust und Freiheit

Früher Sex und freie Liebe – für die Jugendlichen in der DDR war das vielerorts die Realität im „Paradies der Arbeiter und Bauern“. Constantin von Jascheroff erfährt, dass viele mit Anfang 20 schon Eltern waren. Auch Henry Maske heiratete früh: Seine erste Freundin wurde seine Ehefrau. „Ich dachte, ich sei reif für mein Alter, und hab das gleich komplett gemacht – mit Kind“, erinnert sich der Box-Champion. Die Schattenseite der frühen Bindung: Jede dritte Ehe in der DDR wurde geschieden, auch die von Henry Maske.

Die alten Männer von der Sozialistischen Einheitspartei hätten wohl am liebsten alle Lebensbereiche der DDR-Bürger kontrolliert und reguliert. Besonders augenfällig war die staatliche Steuerung im Sport. Schon die Kleinsten wurden gesichtet, vermessen und in Kader eingeteilt. In den Medaillenspiegeln der internationalen Sportereignisse schlug sich das Sichtungssystem positiv nieder: Hier war die kleine DDR ganz groß und regelmäßig besser als die Bundesrepublik. Der Erfolg hatte jedoch Schattenseiten: Die Staatsamateure waren systematisch gedopt, viele ohne es zu wissen. „In der Diktatur ist es heikel, naiv zu sein“, sagt die ehemalige Leichtathletin Ines Geipel. Andrea Kiewel, in der DDR Leistungsschwimmerin und heute TV-Moderatorin, erinnert sich an überharte Trainingsmethoden: „Ich glaube, ich habe Millionen Tränen ins Wasser geheult“.

DDR-Bürger waren die reiselustigsten Bewohner der sozialistischen Welt – ganz ähnlich wie die Bundesbürger in der Welt des Westens. Die Auswahl der Urlaubsziele blieb östlich der Mauer zwar begrenzt, aber Jahr für Jahr fuhren volle Züge und ganze Kolonnen von Trabis in Richtung Ostsee, Harz, Balaton oder gar ans Schwarze Meer. Besonders beliebt war das Gefühl von Freiheit beim Camping am FKK-Strand. Sehr zum Ärger der Staatssicherheit, denn im eigenen Zelt war man vor den Berufsschnüfflern einigermaßen sicher. Constantin von Jascherow besucht mit seinem Vater Mario den Strand von Warnemünde, hier hatte die Familie jeden Sommer Ferien gemacht.